Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt (A. Einstein)

Am selben Tag, an dem in England Lady Diana und in Amerika Carl Lewis das Licht der Welt erblickte, kam in Frankfurt am Main Barbara Gantenbein zur Welt.

Schon mit acht Jahren schrieb sie für die Kinderseite der Frankfurter Rundschau.

Aus einer Journalisten- und Autorenfamilie stammend, schien der Weg klar vorgezeichnet zu sein. Doch nach dem Abitur ging Barbara Gantenbein erst mal für längere Zeit nach Australien.

Wieder zurück in Deutschland entschied sie sich für eine Karriere in der Werbung. Neben ihrem Trainee-Job in der Agentur absolvierte sie als Jahrgangsbeste ihr Studium als Kommunikations-Betriebswirtin an der Akademie für Marketing-Kommunikation in Frankfurt/Main.

Es folgten Stationen in so renommierten internationalen Werbeagenturen wie Lürzer, Conrad & Leo Burnett, Scholz & Friends, Lintas und J.W.Thompson.

  

Zwischendurch flirtete sie dann doch wieder mit dem Journalismus und versuchte sich als Herausgeberin einer Zeitung auf Ibiza.

Jahre später, als sie längst Creative Grouphead war, stellte sie die Weichen noch einmal komplett um: von der Agenturseite wechselte sie auf die Medienseite, zum Radio,

machte ein Volontariat und wurde Moderatorin bei Antenne Niedersachsen in Hannover. Neben ihrer festen täglichen Sendung unterhielt sie ihre Hörer mit ungewöhnlichen Reportagen: joggend mit dem Regierungssprecher zum Beispiel oder hoch zu Ross mit einem Polizisten in der Lüneburger Heide. Dann fiel die Mauer und über Nacht war Berlin die aufregendste Stadt der Welt.

  

Kurz entschlossen zog sie mit ihrem Mann in die Hauptstadt, wo sie an der FU Psychologie studierte und bei Sat.1 mit zu den Pionieren des Frühstücksfernsehens gehörte.

Fast 18 Jahre blieb sie dem Sender treu, moderierte jahrelang die Früh-News, koordinierte als CvD die Inhalte des Programms und drehte über 800 Reportagen, davon rund 200 als Videojournalistin, wo sie neben der Kameraarbeit auch den Schnitt selbst machte. Außerdem testete sie jahrelang Autos und Motorräder vor der Kamera in USA, Spanien, Frankreich, Italien und natürlich Deutschland. Dabei lernte sie die Rennstrecken von Jerez de la Frontera, Spa oder Atlanta ebenso kennen wie den Hockenheimring, Oschersleben und den Nürburgring.

Auch in ihrer Freizeit gab sie sich gern den einen oder anderen Adrenalinkick beim Fallschirmspringen, Tauchen, Endurofahren im Dschungel, Springreiten und Skifahren.

Erst mit der Geburt ihres Sohnes wurde sie etwas ruhiger und holt sich nun ihre Kicks vorwiegend beim Krimischreiben und Segeln.